Zuletzt aktualisiert: 29. Juli 2026
Reservierungssystem Vergleich: Die besten Lösungen 2026
Du suchst das passende Reservierungssystem für dein Restaurant, Café oder deine Bar? In diesem Vergleich stellen wir die vier relevantesten Systeme im deutschsprachigen Raum gegenüber: ReservX, OpenTable, resmio und Quandoo. Wir vergleichen Kosten, Funktionen, Datenschutz und Flexibilität, damit du eine fundierte Entscheidung treffen kannst.
Die Wahl des Systems hat direkten Einfluss auf deine monatlichen Kosten, deine Gästebeziehungen und deinen Datenschutz. Ein System, das auf den ersten Blick günstig aussieht, kann durch Provisionen schnell teurer werden als eine feste Flatrate. Und ein System, das deine Gästedaten auf einer Plattform speichert, nimmt dir langfristig die Kontrolle über dein wichtigstes Marketinginstrument. Spätestens dann, wenn die Plattform abgeschaltet wird.
Die wichtigsten Reservierungssysteme im Überblick
Die folgende Tabelle zeigt die zentralen Unterschiede zwischen ReservX, OpenTable, resmio und Quandoo auf einen Blick. So erkennst du schnell, welches System am besten zu deinem Betrieb passt.
| Feature | ReservX | OpenTable | resmio | Quandoo stellt Betrieb zum 30.09.2026 ein |
|---|---|---|---|---|
| Verfügbarkeit | Dauerhaft | Dauerhaft | Dauerhaft | Reservierungen nur bis 30.09.2026, Abschaltung 31.12.2026 |
| Preismodell | Quartals- & Jahres-Flatrate | Grundgebühr + Provision | Monatliche Flatrate (verschiedene Tarife) | Grundgebühr + Provision pro Gast (bis zur Abschaltung) |
| Kosten/Monat | Ab 79 € | Ab 99 €/Mo zzgl. 1,50 €/Netzwerk-Gast (Quelle: opentable.de) | Ab 69,90 €/Mo (Premium) | Ab 29 €/Mo zzgl. Provision (Quelle: quandoo.com) |
| Provision | Keine | 1,50 € pro Netzwerk-Gast (Quelle: opentable.de) | Keine Provision | 3,50 € pro Quandoo-Netzwerk-Gast (Quelle: quandoo.com) |
| Gästedaten | 100 % beim Restaurant | Auf der OpenTable-Plattform (je nach Vertrag) | Je nach Vertragsbedingungen | Auf der Quandoo-Plattform, Export nur noch bis 31.12.2026 |
| DSGVO | Voll konform, deutsche Rechenzentren | US-Unternehmen, DSGVO-konform mit Einschränkungen | DSGVO-konform, EU-Server | DSGVO-konform |
| Newsletter | Integriert | Eingeschränkt | Nicht integriert | Nicht integriert |
| Tischplan | Ja, flexibel | Ja | Ja | Ja |
| Laufzeit | Flexible Quartals- und Jahresabonnements | 12 Monate (Quelle: opentable.de) | 12 Monate Mindestlaufzeit | Endet ohnehin zum 31.12.2026 |
| Gästeprofile (VIP/Stammgast) | Ja | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter |
| Automatische No-Show-Erkennung | Ja | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter |
| Speisekarte-Modul | Ja, mit Gast-Vorbestellung | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter |
| Drag & Drop Tischverwaltung | Ja | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter |
| Service Display | Ja, Echtzeit-Display für Küche & Service | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter | auf Anfrage beim Anbieter |
Der Vergleich zeigt: Die Systeme unterscheiden sich grundlegend im Preismodell und beim Umgang mit Gästedaten. ReservX setzt auf eine Flatrate ohne Provision und arbeitet als eigenständiges System direkt auf deiner Website. OpenTable und Quandoo agieren als Vermittlungsplattformen mit provisionsbasierten Modellen, wobei Quandoo Ende 2026 abgeschaltet wird. resmio bietet ebenfalls eine provisionsfreie Flatrate.
Für inhabergeführte Betriebe mit 30 bis 150 Plätzen zählt vor allem eines: Die Rechnung darf nicht steigen, nur weil der Laden gut läuft. Und die Stammgäste müssen dem Betrieb gehören, nicht dem Portal.
Provisionsmodell oder Flatrate: was ist günstiger?
Die Kostenfrage ist für viele Gastronomen der entscheidende Faktor bei der Wahl eines Reservierungssystems. Im Wesentlichen gibt es zwei Modelle: die Flatrate und das Provisionsmodell. Beide haben Vor- und Nachteile, die je nach Betriebsgröße und Reservierungsaufkommen unterschiedlich ins Gewicht fallen.
Flatrate-Modell
Bei einer Flatrate zahlst du einen festen monatlichen Betrag, egal wie viele Reservierungen über dein System eingehen. Das ist planbar. ReservX und resmio setzen auf dieses Modell.
Vorteil: Die Kosten bleiben konstant, auch wenn die Zahl deiner Reservierungen steigt. Du profitierst von sinkenden Kosten pro Reservierung bei wachsendem Geschäft.
Provisionsmodell
Bei provisionsbasierten Systemen wie OpenTable oder Quandoo fällt zusätzlich zur monatlichen Grundgebühr eine Gebühr pro vermitteltem Netzwerk-Gast an. Die Gesamtkosten hängen daher vom Anteil der über die Plattform vermittelten Gäste ab.
Hinweis: Nicht jede Reservierung ist automatisch provisionspflichtig. Die Provision fällt in der Regel nur für Gäste an, die über das Netzwerk der jeweiligen Plattform vermittelt werden.
Bei einer Flatrate wie ReservX bleiben die Kosten gleich, egal wie viele Reservierungen eingehen. Bei provisionsbasierten Modellen wachsen sie mit den Buchungszahlen. Die genaue Ersparnis hängt vom Anbieter, vom Tarif und vom Anteil der über die Plattform vermittelten Gäste ab.
Datenschutz und Gästekontrolle im Vergleich
Neben den Kosten ist der Umgang mit Gästedaten das zweite entscheidende Kriterium. Deine Gästedaten sind nicht nur für den Tagesbetrieb wichtig. Sie sind die Grundlage für Gästebindung, Marketing und guten Service.
Plattformen: OpenTable & Quandoo
Bei Vermittlungsplattformen wie OpenTable und Quandoo buchen Gäste über die jeweilige Plattform. Die Gästedaten werden in der Regel dort gespeichert. Je nach Vertragsbedingungen kann der Plattformbetreiber diese Daten auch für eigene Zwecke nutzen.
Wie abhängig das macht, zeigt die Abschaltung von Quandoo: Wer seine Gästedaten dort liegen hat, muss sie bis zum 31. Dezember 2026 exportieren, sonst sind sie weg.
Bei OpenTable kommt hinzu, dass es sich um ein US-amerikanisches Unternehmen handelt, was datenschutzrechtliche Fragen aufwerfen kann. Zwar gibt es DSGVO-konforme Vereinbarungen, doch die Datenverarbeitung kann teilweise außerhalb der EU stattfinden.
Eigenständige Systeme: ReservX
ReservX ist kein Vermittlungsportal, sondern ein eigenständiges Reservierungssystem, das direkt auf deiner Website eingebunden wird. Alle Gästedaten gehören ausschließlich dir. Es findet keine Weitergabe an Dritte, keine Nutzung für Werbezwecke und kein Weiterverkauf statt.
Die Daten liegen in deutschen Rechenzentren, ab dem Pro-Tarif in einer eigenen Instanz mit eigener Datenbank. Mit dem integrierten Newsletter-Modul schreibst du Gäste direkt aus dem System an, ohne externes Tool. So baust du Beziehungen zu deinen Stammgästen auf, die niemand abschalten kann.
Funktionsumfang im Detail
Alle vier Systeme bieten grundlegende Reservierungsfunktionen. Doch im Detail gibt es wichtige Unterschiede, die deinen Arbeitsalltag beeinflussen.
Online-Buchung
Alle vier Systeme ermöglichen Online-Reservierungen. Der Unterschied: Bei ReservX buchen Gäste direkt auf deiner Website, bei OpenTable und Quandoo über deren Plattform. Das stärkt bei ReservX deine eigene Marke.
Tischplan
Die Tischplanung ist bei allen Systemen verfügbar. ReservX bietet dabei flexible Tischgruppen, kombinierbare Tische und separate Bereiche (Innen, Außen, Bar). Du kannst Bereiche je nach Wetterlage oder Saison per Klick aktivieren und deaktivieren.
Kommunikation
Automatische Bestätigungen und Erinnerungen bieten alle Systeme. Doch nur ReservX hat ein integriertes Newsletter-Modul, mit dem du Stammgäste direkt anschreibst. Ohne externes E-Mail-Tool und ohne Datenweitergabe.
Flexibilität
Bei ReservX wählst du zwischen Quartals- und Jahresabo und legst Zeitfenster, Sonderöffnungszeiten und E-Mail-Vorlagen selbst fest. Bei plattformbasierten Systemen ist meist weniger anpassbar.
Fazit: Welches System passt zu deinem Betrieb?
Die Wahl des richtigen Reservierungssystems hängt von deinen individuellen Anforderungen ab. Hier eine Orientierungshilfe:
- Du willst planbare Kosten ohne Provisionen? Dann ist ReservX mit seiner fairen Flatrate ab 79 €/Monat die richtige Wahl. Du zahlst einen festen Betrag, unabhängig von der Anzahl deiner Reservierungen.
- Dir ist die Kontrolle über deine Gästedaten wichtig? Bei ReservX gehören alle Daten dir. Es findet keine Weitergabe an Plattformen oder Drittanbieter statt. Kombiniert mit dem integrierten Newsletter baust du eigenständige Gästebeziehungen auf.
- Du willst deine eigene Marke stärken? ReservX integriert sich direkt in deine Website. Gäste buchen bei dir – nicht auf einer externen Plattform.
- Du suchst maximale Flexibilität? Quartals- oder Jahresabo, individuelle Konfiguration und persönlicher Support: ReservX passt sich deinem Betrieb an, nicht umgekehrt.
- Du nutzt bisher Quandoo? Dann entscheidet der Kalender für dich. Am 30. September 2026 ist dort Schluss mit Reservierungen, am 31. Dezember 2026 mit allem anderen. So läuft der Wechsel von Quandoo.
Wenn du Wert auf Unabhängigkeit, faire Kosten und volle Datenkontrolle legst, ist ReservX eine starke Lösung im Reservierungssystem Vergleich 2026. Schau es dir in einer kostenlosen Demo an.
Neue Features im Vergleich 2026
ReservX hat 2026 eine Reihe neuer Funktionen bekommen. In der Vergleichstabelle oben stehen sie schon, hier nochmal im Detail.
Gästeprofile
VIP- und Stammgast-Erkennung, Geburtstage, Allergien und individuelle Notizen.
No-Show-Erkennung
Automatische Berechnung der No-Show-Rate pro Gast mit konfigurierbaren Schwellenwerten.
Speisekarte-Modul
Kategorien, Gerichte und Gast-Vorbestellung direkt bei der Reservierung.
Drag & Drop
Reservierungen per Drag & Drop zwischen Tischen und Bereichen verschieben.
Service Display
Echtzeit-Display für Küche und Service mit anstehenden Reservierungen und Gästezahlen.
Entwickelt mit Gastronomen
ReservX entsteht gemeinsam mit Gastronomen. Feedback und Funktionsvorschläge aus dem Alltag fließen direkt in die Weiterentwicklung ein. Die Software passt sich an die Abläufe im Betrieb an, nicht umgekehrt. Alle Funktionen sind optional, niemand muss alles nutzen. Hinter ReservX steht kein Konzern, sondern ein kleines Team aus Brühl bei Köln.
Häufige Fragen
Welches Reservierungssystem ist das günstigste?
ReservX bietet mit seiner Flatrate ab 79 EUR/Monat ohne Provision ein planbares Kostenmodell. Bei provisionsbasierten Systemen können die Kosten mit steigenden Reservierungszahlen wachsen, da pro vermitteltem Netzwerk-Gast zusätzliche Gebühren anfallen.
Was ist der Unterschied zwischen Flatrate und Provisionsmodell?
Bei einer Flatrate zahlst du einen festen Monatsbetrag unabhängig von der Anzahl der Reservierungen. Beim Provisionsmodell zahlst du pro Reservierung oder vermitteltem Gast. Die Kosten steigen also mit deinem Erfolg. Die Flatrate bietet Planungssicherheit und belohnt wachsende Betriebe.
Welches System ist am besten für den Datenschutz?
ReservX speichert alle Daten in deutschen Rechenzentren und gibt keine Gästedaten an Dritte weiter. Bei Vermittlungsplattformen können Gästedaten je nach Vertragsbedingungen auch vom Plattformbetreiber genutzt werden.
Kann ich von einem anderen System zu ReservX wechseln?
Ja. Wir begleiten den Wechsel persönlich, richten dein System ein und integrieren die Buchungsseite auf deiner Website, in der Regel innerhalb von ein bis drei Werktagen. Während der Übergangsphase kannst du beide Systeme parallel betreiben. Für Quandoo-Kunden, deren System zum 30.09.2026 endet, gibt es ein eigenes Wechsel-Angebot.
Brauche ich als kleines Restaurant überhaupt ein digitales Reservierungssystem?
Ja, auch kleine Betriebe profitieren erheblich: weniger No-Shows durch automatische Erinnerungen, Buchungen rund um die Uhr auch außerhalb der Öffnungszeiten und ein professioneller Auftritt gegenüber den Gästen. Mit ReservX ab 79 EUR/Monat ist der Einstieg auch für kleine Betriebe erschwinglich.
Welche neuen Features hat ReservX 2026?
Gästeprofile mit VIP und Stammgast-Status, automatische No-Show-Erkennung, Speisekarte-Modul mit Gast-Vorbestellung, Drag & Drop Tischverwaltung und ein Service Display für Küche und Service.